Tastentage 2017

 

Do. 30.03. Alexander Krichel

19.30 h (Aula d. Gymnasiums Nordenham)

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1989 in Hamburg geboren, begann Alexander Krichel im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Mit 15 Jahren wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. 2007 setzte er seine Studien an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover beim legendären Vladimir Krainev bis zu dessen Tod fort. Zur Zeit studiert er am Royal College of Music in London bei Prof. Dmitri Alexeev.

2013 gewann er für sein Debüt-Album „Frühlingsnacht“, das direkt nach der Veröffentlichung in die Klassik-Charts einzog, den Echo Klassik als „Nachwuchskünstler des Jahres“.

Seit 2011 unterschrieb Alexander Krichel einen Exklusivvertrag bei Sony Classical. Sein inzwischen viertes Album für Sony hat er den drei großen Klavierzyklen von Maurice Ravel gewidmet.

Alexander Krichel tritt in den renommiertesten Konzertsälen wie der Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin, der Laeiszhalle Hamburg, dem Prinzregententheater und dem Herkulessaal München, der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Wien und den Philharmonien in Köln und Essen auf.

Zu den Festivals, bei denen er gastierte, zählen das Schleswig-Holstein Musikfestival, das Rheingau Musikfestival, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Festival „Piano aux Jacobins“ in Toulouse, die Schwetzinger Festspiele, L’ésprit du piano in Bordeaux und der Kissinger Sommer.

Außerhalb Deutschlands konzertierte Alexander Krichel u.a. in den USA, Südamerika, Japan, England, Frankreich, Italien, Polen, Rumänien, Luxemburg, Österreich und der Schweiz.

Zu den Orchestern, bei denen Alexander Krichel debütierte, gehören die Bamberger Symphoniker, die Dresdner Philharmoniker, das Tokyo Symphony Orchestra, das Orquesta Filarmónica Nacional de Venezuela, die Polnische Kammerphilharmonie, die rumänische Königliche Camerata, die Bremer Philharmoniker und die Festival Strings Lucerne. Dabei arbeitete er unter anderem mit den Dirigenten Jonathan Nott, Michael Sanderling, Andrew Litton, Wojciech Rajski, Taijiro Imori, Ruben Gazarian, Charles Olivieri-Munroe und Johannes Wildner zusammen.

Zu seinen Kammermusikpartnern gehören Rolando Villazón, Albrecht Mayer, Klaus Florian Vogt, Gabriel Schwabe, Kirill Troussov und Felix Klieser.

Außerdem wurde er von Bayer Kultur, der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, der Berenberg Bank Stiftung und den PE Förderungen gefördert.

Alexander Krichel, dessen Interessen seit früher Jugend auch im mathematisch-naturwissenschaftlichen und sprachlichen Bereich liegen, engagiert sich außerdem für Hospizarbeit im Hamburger Raum und fördert durch diverse Projekte die Auseinandersetzung von Kindern und Jugendlichen mit klassischer Musik.
Er lebt in London und Hamburg.


Fr. 31.03. MARCUS SCHINKEL TRIO

Crossover Beethoven“

20.00 h (Jahnhalle Nordenham)

Das Trio tourt seit 2012 mit dem Programm “Crossover Beethoven“, dabei sind Titel der letzten CD “9 Symphonies“ über Themen der 9 Beethovensymphonien enthalten wie “Freude schöner Götterfunken“ oder der erste Satz der 5.Symphonie, so dass die „jazzmäßig reharmonisierten Themenfragmente Beethovens mit viel Elan und Sachverstand dargeboten werden (…), eine der ganz wenigen gelungenen Adaptionen von klassischer Musik im Jazz!“(Jazzpodium).
Marcus Schinkel, einer der versiertesten Grenzgänger zwischen Jazz, Klassik und Pop, spielte für Maestro Kurt Masur, Paul Kuhn, Charlie Mariano, Eric Vloeimans und mit dem Beethovenorchester Bonn, den Münchener Philharmonikern, begleitet die Kabarettistin Nessi Tausendschön und ist an der Oper Bonn tätig.

Wim de Vries ist einer der bekanntesten Schlagzeuger Europas und die eine Hälfte der „Drumbassadors“, womit er weltweit für Furore sorgt, Bas Rietmeijer ist eine feste Größe in der niederländischen Jazzmusikszene und spielte u.a. mit ECM- Trompeter Eric Vloeimans und Eef Alberts.

Marcus Schinkel arrangierte schon bekannte Kompositionen von Beethoven wie die “Mondscheinsonate“ und “Für Elise“ in seiner ersten CD “News From Beethoven“ und bei der Verabschiedung des Deutschen Bundestages in Bonn, die natürlich nicht im Programm fehlen dürfen.“
Nun lässt Schinkel seine eigene Kompositionstechnik noch intensiver mit den Melodien der Symphonien Beethovens verschmelzen, mal blitzen Fragmente der Originale auf oder haben eine kommentierende Funktion, die Themen werden im Tempo gestaucht oder gestreckt, die Leitakkorde harmonisch in die Jetztzeit katapultiert oder mit spannenden Rhythmen versehen“ (Generalanzeiger Bonn).

Markus Schinkel Trio 2017


Sa. 01.04. Gregor Hilden Organ Trio

 

20.00 h (Jahnhalle Nordenham)

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– Funky, bluesy, jazzy – wenn drei etablierte Musiker der deutschen R & B Szene  zu einem Konzertabend einladen, wird man sicherlich ein musikalisches Highlight erwarten dürfen. Vornehmlich Titel aus der Feder des Gitarristen Gregor Hilden – der auch dieses Projekt initiierte – stehen auf dem Programm. Musik, im Grenzbereich von Blues, Soul, Jazz, die durch die Spiellaune und die Spontanität der drei Protagonisten geprägt sein wird. Improvisation, Groove, gute Laune: Das Konzept verspricht einen mitreißenden und vielseitigen Gig mit hohem Musikalitäts- und Spaßfaktor!

Gregor Hilden – git. / Wolfgang Roggenkamp – hammond-organ, voc /

Dirk Brand – dr.

Gregor Hilden – Blues, Soul und grooviger Jazz stehen auf dem Programm des münsterischen Gitarristen Gregor Hilden. Mit unzähligen Auftritten und insgesamt 12 CDs und einer Live-DVD unter eigenem Namen ist er seit langem in der Szene aktiv und mittlerweile auch international bekannt geworden. Das Fachmagazin „Gitarre und Bass“ widmete ihm mehrere Features, wies dabei auf Einflüsse von Peter Green und Larry Carlton hin und belegte sein Spiel mit Prädikaten wie „ökonomisch, flexibel und elegant„. Das charakterisiert Hildens Musik – eine Melange aus Blues, Jazz und Soul – denn auch höchst zutreffend. Hildens Spiel ist nicht auf Attribute wie „besser„, „schneller“ oder „spektakulärer“ angewiesen, sondern überzeugt vielmehr durch einen gefühlvollen Stil, der nicht durch Schubladen-Denken gekennzeichnet ist, sondern höchst individuelle Noten besitzt. Ebendies verdeutlicht der Musiker auf seinen letzten CDs „Blue In Red“ und „In Phase“ (2015)
Die E-Gitarre  ist die „Stimme“ vornehmlich selbst geschriebenen Titel, die allesamt die vielfältigen stilistischen Interessen des Protagonisten widerspiegeln: Blues, Funk, Jazz, souligen Pop und R & B.Der musikalische Bogen aber, der auf dieser CD gespannt wird, ist ungleich umfassend: Federnde, singende Gitarrenlinien treffen auf extrem swingige Rhythmustruppe, knackiger Funk-Titel  atmosphärische Balladen und schöne Uptempo-Jazz-Grooves. Interessant sind vor allem die Eigenkompositionen.

Wolfgang Roggenkamp – Organist und Schlagzeuger absolviert das Klassikstudium am Conservatorium in Osnabrück, von 1986-1989. In den Jahren 1989 – 1993 studiert er Jazz, Rock und Pop an der Folkwang Hochschule in Essen. 1996 verschlägt es Wolfgang an das Berklee College of Music in Boston.  Schon in diesen frühen Jahren hat Wolfgang viele Engagements, geht auf Tourneen und spielt Platten ein. Zusammenarbeiten, u.a. mit dem Trompeter Uli Beckerhoff, Gitarrist Peter O’Mara, Helmut Hattler, Johnny Heartsman oder Kenny Wheeler machen ihn zu einem erfahrenen Musiker.  Er verlässt die Position des „Nur Drummers“, als sich über die Jahre Kompositionen und Tasteninstrumente zu einem weiteren Arbeitsfeld entwickeln. 1995 erscheint Wolfgangs erste CD „Spirits“, es folgt die erste veröffentlichte Komposition „African Blues“, erschienen im Gretel Verlag. Seit 1986 spielte er auf ca. 35 CDs mit, seit 2000 lebt er in Berlin und gründet dort seine eigene Band. Wolfgang tourt und recorded, gibt Drum-, Keyboard- und Hammondworkshops.
Dirk Brand  – Schon mit sieben Jahren erhielt Dirk Brand bei dem englischen Jazztrommler James Sargent Schlagzeugunterricht und spielte bereits mit zehn Jahren in mehreren Sinfonie- und Jugendorchestern. 1985 gewann er mit einem Percussionensemble den Wettbewerb Jugend musiziert. Auch in anderen Bereichen, z. B. Theater- und Musicalproduktionen, war er erfolgreich tätig. 1989 legte er seine Abschlussprüfung zum Industriekaufmann vor der IHK Münster ab. Durch die „Modern Drum School“ wurde Brand auf das Percussion Institute of Technology (PIT) in Los Angeles/USA aufmerksam. Dort studierte er bei Ralph Humphrey (Frank Zappa), Joe Porcaro (Master Teacher), Richie Garcia (Latin Great) und Joe Brancato (Ella Fitzgerald) und erlernte neue Spieltechniken und Konzepte. Er schloss das Studium mit dem „Diploma with Honors“ ab. Seit Anfang 1998 ist er Lehrbeauftragter der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster im Fachbereich Musikpädagogik und Instrumentalunterricht. Seit 2008 ist er weiterhin Lehrbeauftragter an der Rock-Pop-Jazz Akademie Mittelhessen, einem staatlich geprüften Institut für Musik, in Gießen.


So. 02.04.  Ömer Sayan

16.00 h (Jahnhalle Nordenham)

Geplant: Ein Konzert mit dem Nordenhamer Nachwuchspianisten im Rahmen der 6. Nordenham Tastentage.

 

 


 

Workshop:Ran an die Tasten !

Sa. 18.03 und Sa. 01.04. (Keyb. Workshop)  Jeweils 10.00 – 16.00 h, Jahnhalle Nordenham

 

Tickets: reservix.de   oder NMT: 04731-9364-0